Abbruch im kontaminierten Bereich – Wir gehen auf Nummer sicher

Nahezu jedes abzubrechende Gebäude ist in Teilbereichen kontaminiert bzw. enthält schadstoffbelastete Baumaterialien wie asbesthaltige Dachabdeckungen oder Dichtmassen. Als zertifiziertes Unternehmen (RAL-Gütezeichen AK) und Entsorgungsfachbetrieb (gem. §52 KrW-/AbfG) verfügen wir über langjährige Erfahrung und das notwendige Know-how, um ein fachgerechtes Entfernen und Entsorgen von Gefahr- und Schadstoffen sicherzustellen, gleichzeitig jedoch die Kosten in einem wirtschaftlichen Rahmen zu halten.

Bereits während der Planung erarbeiten wir ein geeignetes Entsorgungskonzept und legen alle erforderlichen Schutzmaßnahmen fest, wie etwa den Einsatz von Maschinen mit entsprechenden Schutzbelüftungsanlagen. Dazu zählen auch zusätzliche arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, geeignete Geräte zur Emissionsunterdrückung sowie Schwarz-Weiß-Ausstattungen (kontaminiert/sauber) für Personen und Maschinen.
Die Entsorgung von kontaminierter Bausubstanz, wie etwa Asbest, PAK, PCB oder künstliche Mineralfasern, wird lückenlos dokumentiert und von fachkundigem Personal überwacht. Auf unseren Baustellen ist zudem stets ein verantwortlicher und aufsichtsführender Baustellenleiter vor Ort , der über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügt und die erforderlichen absolvierten Lehrgänge nach TRGS 519 (Umgang mit Asbest) und BGR 128 (Arbeiten im kontaminierten Bereich) vorweisen kann.

Rückbau von Asbestzementprodukten
IMG_1388.jpg

Die Dekontamination von Asbest findet man bei nahezu jeder Abbruchbaustelle. Wichtig hierbei ist der fachgerechte Abbau, die richtige Verpackung (nach TRGS 519) und die anschließende Entsorgung. Durch unser Know How, d.h. die entsprechenden Schulungen, die dafür notwendigen Vorsorgeuntersuchungen, die technische Ausrüstung, ist das für uns kein Problem.

Dekontamination Kraftwerk Lübbenau
09.jpg

Die Dekontamination steht vor jedem Abbruch, doch der Umfang variiert deutlich. In diesem Fall haben wir insgesamt 1000t Mineralwolle (ca. 10.000 Säcke - KMF Künstliche Mineralfaser) unter Einhaltung der gegebenen Vorschriften händisch zurückgebaut. Aufgrund der Konstruktion und Größe des Kohlekraftwerks, wurden auch Hebebühnen (38m) und Hochseilkletterer eingesetzt.

Rückbau Wohnblock, Charls-Dickens-Straße, Halle
DSC00367.JPG

Rückbauvolumen: 23.000 m3/UBR
Bauzeit: 10/2007 - 12/2007
Besonderheit: Fassaden-Sandwich-Platten mit KMF, Zerstörungsfreie Demontage
Geräteeinsatz:
L974 Longfront / CAT 320 / CAT 320